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DKP-Berlin - Unser politsches Bildungsprogramm Drucken E-Mail
Mittwoch, 01. September 2010 um 07:55 Uhr

Dialektik der Klassengesellschaft

Marx und Engels waren die ersten, die eine materialistische und zugleich dialektische, eine konsequent wissenschaftliche Auffassung der Klassen und des Klassenkampfes begründeten. „Was ich neu tat“, schrieb Marx, „war 1. nachzuweisen, daß die Existenz der Klassen bloß an bestimmte historische Entwicklungsphasen der Produktion gebunden ist; 2. daß der Klassenkampf notwendig zur Diktatur des Proletariats führt; 3. daß diese Diktatur selbst nur den Übergang zur Aufhebung aller Klassen und zu einer klassenlosen Gesellschaft bildet“ (MEW 28/508). Gestützt auf die Erkenntnisse von Marx und Engels, hat Lenin in seiner Arbeit „Die große Initiative“ eine Definition des Begriffs der sozialen Klasse gegeben, die alle wesentlichen Merkmale einschließt: „Als Klassen bezeichnet man große Menschengruppen, die sich voneinander unterscheiden nach ihrem Platz in einem geschichtlich bestimmten System der gesellschaftlichen Produktion, nach ihrem (größtenteils in Gesetzen fixierten und formulierten) Verhältnis zu den Produktionsmitteln, nach ihrer Rolle ein der gesellschaftlichen Organisation der Arbeit und folglich nach der Art der Erlangung und der Größe des Anteils am gesellschaftlichen Reichtum, über den sie verfügen. Klassen sind Gruppen von Menschen, von denen die eine sich die Arbeit der anderen aneignen dann infolge der Verschiedenheit ihres Platzes in einem bestimmten System der gesellschaftlichen Wirtschaft“.

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Bildungsmaterial

Dialektischer und historischer Materialismus. Lehrbuch für das marxistisch-leninistische Grundlagenstudium, Berlin 1983, Die historisch-materialistische Auffassung der Klassen, S. 286-288

"Das Ganze denken"

Der Einführungskurs in den Dialektischen Materialismus

Vom 1. Oktober 2010 bis zum 18. Februar 2011

Elli-Fuchs-Leihbücherei, Jonasstraße 29, Berlin-Neukölln

Jeden 2. Freitag von 19.30 bis 21 Uhr --Bedenken kurzer philosophischer Texte--

Der Kurs baut auf die  bereits stattgefundene Grundlagenschulung in 2009 und 2010 auf.

Sympathisanten und Mitglieder der DKP können sich bitte im Büro anmelden oder kommen einfach vorbei.

Mitglied werden ist auch nicht schwer. Nehmt Kontakt mit uns u.a. auf Gruppenveranstaltungen auf.

Hier die Broschüre zum Weiterbildungsprogramm sowie das eigentliche Bildungsmaterial.

Termine und Orte der immer öffentlichen Sitzungen!

Gruppe Tempelhof-Schöneberg
09.09.10 - 19.00h
23.09.10 - 19.00h
Café „Harmonie“, Leuthener Str./Ecke Cherusker Str.

Gruppe Neukölln
02.09.10 - 19.30h,
16.09.10 - 19.30h,
Chile Freundschaftsgesellschaft, Jonasstr. 29

Gruppe Lichtenberg
21.09.10 - 19.00h,
Franz-Mehring-Platz 1, Raum 341

Gruppe Pankow
06.09.10 - 19.00h,
27.09.10 - 19.00h,
Franz-Mehring-Platz 1

Gruppe Treptow-Köpenick
06.09.10 - 19.00h,
PRO, Kiefholzstraße
Gruppe Mitte
13.09.10 - 19.00h
27.09.10 - 19.00h
Club der Volkssolidarität, Torstr. 203-205

Gruppe Kreuzberg-Friedrichshain
14.09.10 - 19.30h
28.09.10 - 19.00h
Franz-Mehring-Platz 1

 
Protest gegen Sarrazin-Pamphlet! Drucken E-Mail
Samstag, 28. August 2010 um 15:51 Uhr

Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“
Sprecher des Bündnisses: Dirk Stegemann
 
Presseerklärung                                                Berlin, 27. 08. 2010
 
Aufruf :
Kundgebung für die durch Thilo Sarrazin Diskriminierten, Stigmatisierten und Kriminalisierten!
Protest gegen Sarrazin-Pamphlet!
(ergänzend zu: http://rechtspopulismusstoppen.blogsport.de/2010/08/25/pm-kein-podium-fuer-geistige-
brandstifter-im-haus-der-bundespressekonferenz/):
Ort: vor dem Haus der Bundespressekonferenz
Zeit: 30. August 2010, 10.00 Uhr
Grund: Pressekonferenz mit Buchvorstellung von Thilo Sarrazin

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Weg mit dem Horrorkatalog - Den Widerstand organisieren! Drucken E-Mail
Freitag, 27. August 2010 um 08:13 Uhr

Zum europaweiten Aktionstag am 29. September ruft Berliner Bündnis zur Demonstration
Weg mit dem Horrorkatalog - Den Widerstand organisieren!

Am 26. November will die Regierung Nägel mit Köpfen machen und ihren Raubzug, genannt Sparpaket, im Bundestag abnicken lassen. 80 Milliarden Euro sollen Arbeitslosen, Hartz-IV-Empfängern, Eltern, Rentnern und Jugendlichen kurz: uns - genommen werden. Sicher ist nur eins: Die herrschende Klasse bleibt ungeschoren.


Damit ist klar, was Bundeskanzlerin Merkel meinte, als sie 2009 sagte: „Deutschland soll aus dieser Krise stärker und zukunftsfester herauskommen, als es hineingeht. Wir wollen diese Krise als Chance nutzen.“ Um die Stellung deutscher Banken und Konzerne gegenüber der Konkurrenz auf dem Weltmarkt zu stärken, setzt die Kapitalseite auf forcierte Ausbeutung durch Arbeitplatzvernichtung, Lohnabsenkungen in Form von Arbeitszeitverkürzungen ohne Lohnausgleich oder Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Auch eine neue Gesundheitsreform, die zu weiteren finanziellen Belastungen der Bürgerinnen und Bürger führen wird, ist auf den Weg gebracht.

Über 30 Milliarden Euro sollen allein bei denen gekürzt werden, die sich am schlechtesten wehren können und bereits jetzt schon am wenigsten besitzen:

  • Die Zuschläge zum Arbeitslosengeld II beim Übergang vom Arbeitslosengeld I sollen wegfallen (200 Millionen jährlich)
  • der Zuschuss zur Rentenversicherung bei Alg-II-Opfern wird gestrichen (1,8 Milliarden jährlich)
  • Pflichtleistungen für ALG-II-Opfer werden durch Ermessensleistungen reduziert (2 Milliarden jährlich)
  • Das Elterngeld bei Alg II wird abgeschafft (400 Millionen jährlich)
  • Das Elterngeld bei mehr als 1240 Euro Nettoeinkommen wird begrenzt (200 Millionen jährlich)
  • Der Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger wird gestrichen (100 Millionen jährlich)

Kurz nach Verkündung dieser Maßnahmen teilte das "Familienministerium" mit, dass auch bei Geringverdienenden, also bei Minijobbern und Alg-II-Aufstockern, das Elterngeld um bis zu 268 Euro im Monat gekürzt werden soll.

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